Weihnachts­wanderung 2023

Am frühen Morgen des 22. Dezember 2023 versammelte sich unser Kollektiv am Hauptbahnhof. Wie jedes Jahr entschieden wir uns zur Weihnachtsfeier für ein Abenteuer in der Natur. Einige von uns wurden, nennen wir es liebevoll, überzeugt. Die Stadt lag noch im Schlummer, und wir? Nun, wir waren auch eher halb wach, aber bewaffnet mit einem „speziellen“ Morgengetränk, das uns während der Busfahrt nach Altenberg langsam zu wahren Enthusiasten verwandelte.

In Altenberg erwartete uns eine Landschaft, die nicht ganz so idyllisch war wie erwartet. Zwar lag Schnee, der einsetzende Regen verwandelte das Ganze eher jedoch eher in eine etwas matschige Angelegenheit. Doch nichts konnte unseren Abenteuergeist zügeln!

Die Wanderung durch das Hochmoor ins Gebirge war eine Herausforderung für unsere Ausdauer und unser Gleichgewicht . Unsere Gesichter zeigten eine Mischung aus Entschlossenheit und, bei den Neulingen unter uns, ein ständiges Fragezeichen: Warum tun wir uns das an? Bald sollte sich zeigen, warum.

Denn das Alte Raupennest wartete bereits mit dem gemütlichen Teil des Tages auf uns. Hier stärkten wir uns mit Speis und Trank und ließen die Geschichten des vergangenen Jahres noch einmal aufleben.

Aber das eigentliche Highlight war der Abstieg. Der Wanderweg? Zu gewöhnlich. Der Rodelhang? Perfekt! Das Problem: Wir hatten keine Schlitten. Doch Erik, unser Mann für kreative Lösungen, hatte die zündende Idee: Mülltüten! Wir erwarben kurzerhand zehn Stück vom Wirt und setzten uns darauf, in der Hoffnung, elegant den Hang hinunterzugleiten. 

Doch diese eine Rechnung hatten wir ohne den Wirt gemacht. Das rutschige, teils unbeholfenes Fortbewegen, gespickt mit Lachanfällen war ein Versuch, unsere Würde zu bewahren – und ein aussichtsloses, aber urkomisches Unterfangen! Am Ende kamen wir unglaublich belustigt unten an.

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Diese Wanderung war einmal mehr der Beweis, dass ein einfacher Ausflug zu einer unvergesslichen Geschichte werden kann. So endete unser Abenteuer in Altenberg: mit nassen Füßen, vor Lachen schmerzenden Bauchmuskeln und der Gewissheit, dass manchmal die verrücktesten Ideen zu den besten Erlebnissen führen.

Fotos: Jens Herrmann | Art Arminum
Film+Schnitt: gigart Filmproduktion Dresden